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Eduardo Avaroa National Reserve

Eduardo Avaroa National Reserve

Von am Freitag, 18 Okt, 2013 | 0 comments

Nach dem ersten Teil unserer 3-tägigen 4×4 Tour durch den Süden von Bolivien sind wir am zweiten Tag irgendwo in den Bergen zwischen der Salar de Uyuni und dem Eduardo Avaroa National Reserve of Andean Fauna herumgeirrt. Dort oben auf über 4500 Meter gibt es zwar eine Strasse die sogar auf Google Maps eingezeichnet ist, aber in Wirklichkeit ist es ein Wirrwarr aus tausenden von 4×4 Spuren die in alle Himmelsrichtungen führen. Navigieren ist am einfachsten mit dem Kompass, man fährt einfach in die Richtung in der das nächste Ziel liegt.

Ziele gibt es dort oben viele. Unser Highlight waren die vielen Seen welche alle eine andere Farbe haben. Da der Süden von Bolivien so Mineralreich ist – es gibt viele Minen dort – mischt sich das Wasser mit den Mineralien und jeder See hat eine andere Farbe. Wir haben grüne, türkise, rote, gelbe,… Seen gesehen und in allen hatte es Flamingos. Ich habe mir nie wirklich überlegt wo die Leben, aber ich hätte sie ganz sicher nicht dort oben erwartet.

Die ganzen Seen waren stets von über 6000 Meter hohen aktiven Vulkanen umgeben, was das ganze noch eindrücklicher erscheinen liess. Überall lagen grosse Lava Steine herum die von vergangen Vulkanausbrüchen zeugten. An gewissen Stellen konnte man die Kraft der Natur ganz nah selber erleben. Diverse Geysire und brodelnde Schlammlöcher kreuzten unsere Wege inkl. muffligen Geruch.

Die zweite Nacht haben wir direkt neben einer heissen Quelle verbracht, die wir mit einer Flasche Wein genossen. Nach dem Abendessen kam jemand auf die tolle Idee Trinkspiele zu spielen und dem entsprechend war der letzte Tag der Tour etwas vage. Das Highlight an diesem Tag war für mich die Fahrt nach Chile. Vom Grenzübergang auf über 4500 Meter führte eine steile, asphaltierte (die erste seit Tagen) Strasse hinunter zu San Pedro de Atacama wo es gefühlte 30° Grad wärmer war. Nach 10 Tagen in Bolivien war für uns die Ankunft in Chile wie die Rückkehr aus der Steinzeit: Fliessendes warmes Wasser, konstante Elektrizität, funktionierende Geldautomaten, schnelles Internet…

Kleine Anmerkung: Nächstes Jahr findet auf der Route die wir befahren haben die Ralley Dakar statt :)

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