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Salar de Uyuni

Salar de Uyuni

Von am Freitag, 18 Okt, 2013 | 1 Kommentar

Als eines der grössten Südamerika Highlights gilt die Tour durch die Salar de Uyuni. Salar de Uyuni war früher ein See mit Salzwasser, welcher vor über 10’000 Jahren ausgetrocknet ist. Heute besteht an dieser Stelle die grösste Salzpfanne der Welt, welche grösser als 10’000 Quadratkilometer und bis zu 120 Meter tief ist.

Die Tour beginnt in Uyuni und wird mit einem 4×4 Fahrzeug befahren. Gleich am Anfang kommt man auf dem Zugfriedhof von Uyuni an. Hier stehen grosse, verrostete Kohle-Lokomotive und Anhänger herum. Die Lokomotiven waren in Betrieb, bis die heute noch benutzen Diesel-Lokomotiven eingesetzt wurden. Der Zugfriedhof ist sehr Eindrücklich. Man kann überall herumklettern, die Lokomotiven anschauen und sich auf den Gleisen bewegen. Wo sonst darf man sich sonst frei auf Gleisen bewegen?

Weiter geht die Fahrt auf den eigentliche Salzsee – Salzsee, da die Salzpfanne sich in der Regenzeit mit bis zu einem halben Meter Wasser füllt. Anfangs hat es überall kleine Salztürme, welche zur Austrocknung des Salzes gebildet werden. An dieser Stelle misst die Salar de Uyuni nur noch knapp einen Meter tief. Das gewonnene Salz wird nicht exportiert, sondern nur für den bolivianischen Gebrauch produziert. Wir haben eine kleine Salzproduktion besucht, bei der die Familie das Salz noch manuell aufbereitet und abpackt. Die Menschen in dieser Gegend leben ausschliesslich vom Salz der Uyuni.

Kurz nach der Salzgewinnungs-Zone steht das heute geschlossene Salzhotel. Das erste Salzhotel wurde illegal gebaut, war jedoch jahrelang in Betrieb. Geschlossen wurde das Hotel aufgrund der Verschmutzung des Salzes durch die Toilettenanlagen nahe der Salzgewinnungs-Zone.

Auf dem Salzsee verliert man schnell die Orientierung. Die Fahrer/Guides kenne sich jedoch bestens aus und wir wurden an eine Stelle gefahren, welche in alle Himmelsrichtungen gleich aussah. Hier war unser Spot für Fotos. Da keine Objekte am Horizont erkennbar sind und der Boden komplett weiss ist hat man kein Gefühl für Distanz. So geht es auch den Fotokameras.. und es entstehen lustige Fotos!

Auf dem Weg zur Unterkunft haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Salzsee genossen. Unsere Unterkunft war komplett aus Salz und rudimentär. Das Atmen in der Unterkunft war nicht sehr einfach, da das viele Salz einem schnell in den Atemwegen hängen bleibt. Zum Glück hatten wir eine lustige Truppe aus gleichaltrigen und neben Kartenspielen, einfachem Essen wurde viel gelacht –  vor allem über einen Herren der ein privates Badezimmer am Arsch der Welt erwartet hat und stundenlang mit seinem Guide diskutierte. Merke – you get what you get in South America!

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