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Nordpatagonien und die Carretera Austral

Nordpatagonien und die Carretera Austral

Von am Montag, 11 Nov, 2013 | 0 comments

Nach dem wir mit unserem kleinen Mazda 2 das kurze Stück Schotterweg von Argentinien bis nach Yelcho in Chile gemeistert hatten, waren wir ganz zuversichtlich auch noch den Rest der berühmten Carretera Austral zu meistern. Die Strasse von Puerto Montt bis Villa O’Higgins, quasi die Ruta 40 von Chile, ist auf vielen Wunschlisten von Abenteuerreisenden. Auf unser Abenteuer haben wir uns aber kaum vorbereitet, so haben wir uns zum Beispiel nicht über die Strassenverhältnisse informiert und aus Budget Gründen die kleinste Mietwagen Kategorie gebucht.

Eine einzige Baustelle

Andere Touristen die wir später getroffen haben und sich informiert haben waren alle mit grossen 4×4 Off-Road-Fahrzeugen, Ersatzrädern und Kanistern voll mit Benzin unterwegs. Und hier ist der Grund: Die Strasse zwischen Yelcho und La Junta ist eine 120 KM lange Baustelle. Das heisst, auf gut der Hälfte der Strecke existiert die Strasse noch gar nicht. An gewissen Stellen ist es ein Kilometerlanger Abschnitt der mit Sand aufgeschüttet wurde, ideal für einen kleinen Frontradantrieb-Mazda, wir sind nur geschätzte 28-Mal stecken geblieben. An manchen Stellen liegt für Kilometer nur gröbster Schotter und es existieren Fahrrillen von den grossen Jeeps, so dass wir alle paar Meter den Unterboden angeschlagen haben. Und an einer Stelle lagen so grosse Steine auf der Strasse, dass wir ein paar Bauarbeiter bitten mussten, mit ihrem Schaufelbagger vorauszufahren (was sie ziemlich amüsant fanden)!

Die Aussicht auf dem Weg

Die Aussicht auf dem Weg

Aber wie durch ein wunder lebt unser Mazda noch und rückblickend war die Fahrt ein riesen Erlebnis, dass in dieser Art nur noch die nächsten 1-2 Jahre möglich ist. Danach wird der grösste Teil der Carretera Austral asphaltiert sein und das Off-Road Feeling kommt nur noch ganz im Süden zu tragen.

La Junta

Abgesehen von der erlebnisreichen Fahrt haben wir in La Junta ein paar Tage das Range-Feeling genossen, sind im Regenwald wandern gewesen und haben ein paar Tage im kleinen Fischerdörfchen Puerto Rio Tranquilo entspannt, Lamm vom Grill gegessen und die berühmten Marvel Caves erkundigt.

Marvel Caves

Marble Caves

Die Marble Caves (Marmor Höhlen) wurden jahrelang durch das Wasser des General Carrera Sees geformt. Es sind kleinere und grössere Höhlen entstanden, welche mit einem kleinen Boot besichtigt werden könne. Das Schauspiel von Marmor, blauem Wasser und Sonne ist ein einmaligen Erlebnis.

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